„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“

Gemäß diesem Goethe-Zitat finden Sie hier Eindrücke von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 10 nach dem Biel-Austausch:
Biel/Bienne ist eine zwei sprachliche/bilinguale Stadt. Die größte zweitsprachige Stadt in der Schweiz und so kann man immer alles in beiden Sprachen finden, in Französisch und in Deutsch. Auch die Menschen in der Schule oder im Zug wechseln einfach die Sprache von dem für uns charakteristisch schweizerischen Deutsch zu Französisch. Werte wie Pünktlichkeit, Formalität und Höflichkeit sind hier meiner Auffassung nach sehr wichtig. Ein andere Aspekt, der mir gefallen hat, war die Uhrenindustrie, z.B. . Swatch und Rolex haben Fabriken dort. Und der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) hat seinen Hauptsitz in Biel.
Eine weitere Sache, die mich in Biel sehr beeindruckt war, ist die sportliche Vielfalt Der sehr gute Eishockey-Verein EHC-Biel hat viele Fans; auch Ringen und Feld - Hockey sind hier sehr beliebt.
Meine ersten Eindrücke von der Schule sind positiv, die Schule ist beeindruckend. Sie ist modern, sauber und besitzt ein funktionstüchtiges WLAN, außerdem befindet sich die Schule neben dem Bieler See, so dass man eine schöne Aussicht aus dem Schulgebäude hat. Was mir auffiel war, dass das Gelände der Schule sehr groß ist und die Naturwissenschaften in einem eigenen Gebäude untergebracht sind.
Als wir mit Bahn aus Biel in Bern ankamen, sah die Station auf dem ersten Hinblick relativ schlicht aus und nichts deutete darauf hin, dass wir in der Hauptstadt waren. Als wir mit unserer Stadtrallye anfingen, merkte man sofort, dass die Häuser nicht in diesem beziehungsweise letzten Jahrhundert konstruiert worden sind. Das wiederum machte die Stadt aber auch so besonders, sie hat einen altmodischen Stil und ist trotzdem schön anzusehen. Jedoch sind die Gebäude und Läden innen meist alles andere als altmodisch. Bern hat viele Markenläden und Restaurants, die sehr edel sind.
Was noch ein Highlight war, waren die 3 Bären Finn, Ursina und Björk, die in einem Gehege am Fluss leben. Der Bär ist schließlich das Wahrzeichen von Bern. Am Abend haben wir eine Lightshow vor dem Bundeshaus angeschaut (Thema „Le petit prince“), die 20 Minuten andauerte. Um den Bundesplatz herum standen gefühlt 1000 Zuschauer. Wahrscheinlich waren davon viele Touristen. Was auch noch einem ins Auge sticht, sind die vielen asiatischen Touristen, egal, wo man hinschaut.
Am Dienstag waren wir zusammen mit den Schweizern in Genf. Zunächst hatten wir ein bisschen Freizeit und danach sind wir zum Palais des Nations gegangen. In diesem imposanten Gebäude tagt die Uno. Um da hinein zu gelangen, muss man zunächst durch eine Sicherheitskontrolle, auf die jeder Flughafen stolz wäre.
Wir haben an diesem Tag viel gesehen, waren wir noch in einem Uhrenmuseum der Marke Patek Philipp. Interessant für all die, die auf viele alte Uhren stehen. Außerdem haben wir noch gelernt, dass die Lehrer aus der Schweiz Straßenbahnen, die nicht klingeln, sehr gefährlich finden. Deshalb sollten wir sehr aufpassen. Vielleicht hat der Tipp geholfen, es wurde nämlich niemand überfahren.
Mir ist hier auch aufgefallen, dass man in Biel viel mehr Migranten/ Einwanderer sieht als in Deutschland. Das hat mich überrascht, weil ich nicht vermutete habe, dass die Schweiz ein Einwanderungsland ist.
Ich glaube, dass ein Austausch immer eine bereichernde Erfahrung ist.
Zusammenstellung der Eindrücke: Isabell Büchele, Photo: Jenny Stilgebauer