MINT für Käpsele

Förderung von leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern- das ist ein dringendes und notwendiges Anliegen an allen Schulen. Aber gerade das Gymnasium setzt natürlich auch auf die Stärkung von Begabungen. In diesem Schuljahr wird daher am GiPS eine Technik-Arbeitsgemeinschaft extra für begabte Schülerinnen und Schüler angeboten. Bereits im vergangenen Schuljahr wurden alle, die einen „sehr guten“ Zeugnisschnitt hatten, nach ihren Interessen und Wünschen befragt. Heraus kam u.a. die neue Technik AG, die unter Leitung von Lehrerin Martina Hausdorf in Kooperation mit Volker Rose vom Jugendforschungszentrum Sindelfingen stattfindet. So werden die Schüler der Klassen 6-9 im Rahmen des Projektes „Licht für Afrika“ LED-Lampen für Familien in Gambia bauen. Dabei werden sie sich sowohl mit den technischen Grundlagen der LED-Technik als auch dem Erlernen praktischer Fähigkeiten wie dem Löten beschäftigen. Das Projekt „Licht für Afrika“ wurde auch von einem der Initiatoren und Gründer des Vereins YIRABAH Gambia e.V., Herrn Siegfried Ester, am GiPS vorgestellt. Im Anschluss an dieses Projekt geht es auch anschaulich weiter: Programmierkenntnisse werden geschult und das gleich an einem spannenden Zukunftsthema, der Steuerung einer Roboterhand.
Diese AG soll insbesondere den leistungsstarken Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, sich ihren Fähigkeiten entsprechend mit unterschiedlichen technischen Themen zu beschäftigen. Das GiPS bietet als MINT-freundliche Schule seinen Schülern schon jetzt viele naturwissenschaftlich-technische Angebote und ist sowohl für „NWT 1“(Naturwissenschaft und Technik als Hauptfach ab Klasse 6 statt der zweiten Fremdsprache) als auch für „NWT in der Oberstufe“ Pilotschule. Das Konzept einer altersheterogenen Arbeitsgemeinschaft für Begabte aber ist neu und macht wohl Schule: Bereits nach der ersten einführenden Veranstaltung, in der die Schüler erste eigene Löterfahrungen sammeln konnten, gaben die Schüler ein begeistertes Feedback: „Das hat total viel Spaß gemacht…“ Eine Erfahrung, die die GiPS-„Käpsele“ noch viel häufiger machen möchten.
Christian Sommer